Festivalprogramm
Donnerstag, 19. Januar 2017

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Foto: privat

18.00 Uhr │ Mehr als „Clever & Smart“.
André Höchemer über spanische Comics und Graphic Novels in Deutschland.

Comics haben in Spanien eine lange Tradition. Der in Deutschland bekannteste spanische Comic ist sicherlich die Reihe um die Geheimagenten „Clever & Smart“ von Francisco Ibáñez.

Aber es gibt auch andere Zeichner und Autoren, die hierzulande immer bekannter werden, z. B. Paco Roca, Gabi Beltrán, Bartolomé Seguí oder Nadar. André Höchemer reflektiert den Einfluss des spanischen Comics in Deutschland.

André Höchemer stammt aus Nordhessen, lebt jedoch seit fast zwanzig Jahren im spanischen Valencia. Neben journalistischen Projekten ist er vor allem als freiberuflicher Übersetzer und Dolmetscher tätig und betreibt einen zweisprachigen Blog namens „Tagebuch eines Alemols“ („Diario de un alemol“). In den vergangenen Jahren hat er unter anderem Graphic Novels für Reprodukt, Avant, Egmont-Ehapa und Salleck Publications übersetzt. www.alemol.com


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Foto: Carlsen-Verlag

 20.00 Uhr │ Zwischen Tradition und Moderne.
Klaus Schikowski über Comics in Deutschland.

Klaus Schikowski zeigt die große Vielfalt und die verschiedenen Ausprägungen deutscher Comics und Graphic Novels und fragt nach den Wechselwirkungen von Tradition und Moderne.

Klaus Schikowski, geb. 1966, studierte Allgemeine reclamSprachwissenschaft in Köln und veröffentlichte zahlreiche Artikel über Comics in Magazinen, Anthologien und Tageszeitungen. 2009 erschien sein Buch „Die großen Künstler des Comics“ (Edel), 2014 „Der Comic. Geschichte, Stile, Künstler“ (Reclam).

Er arbeitete in der Redaktionsleitung der Fachzeitschrift „Comixene“, hielt Vorträge und konzipierte Ausstellungen zum Thema. Seit Anfang 2014 ist er Programmleiter für Comics und Graphic Novels beim Carlsen-Verlag.


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Foto: Kunsthochschule Kassel

21.00 Uhr │ Comic-Szene Türkei.
Ersin Karabulut und Hendrik Dorgathen im Gespräch

Die türkische Comic-Szene ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Manche türkische Autoren veröffentlichen jedoch seit über 20 Jahren in Frankreich, Belgien und den Niederlanden und prägen eine „türkische Schule“ des humoristischen Comics. Der türkische Comic-Zeichner Ersin Karabulut und Hendrik Dorgathen zeigen im Gespräch die Bandbreite der aktuellen türkischen Comic-Szene auf.

Ersin Karabulut (Jg. 1981) lebt in Istanbul. Seit seinem 16. Lebensjahr zeichnet er Comics. Er studierte Grafikdesign an der Mimar Sinan Universität. 2007 gründete er mit Freunden „Uykusuz“, eines der renommiertesten wöchentlich erscheinenden Satiremagazine der Türkei.

Hendrik Dorgathen, geboren 1957 in Mülheim an der Ruhr, ist seit 2003 Professur für Illustration und Comic an der Kunsthochschule Kassel. Er ist seit 1987 als freiberuflicher Zeichner und Illustrator tätig. Bücher und Ausstellungen im In- und Ausland.

Programm am Freitag

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